Wie lassen sich 5G-Campusnetze einfacher planen, effizienter betreiben und wirtschaftlicher nutzen? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich das neue Forschungsprojekt KI-AutoNet, an dem das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) mit seinem Forschungsbereich Innovative Fabriksysteme (IFS) beteiligt ist. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert und gemeinsam mit dem Fraunhofer FOKUS als Konsortialführer umgesetzt.

5G-Campusnetze bieten Unternehmen eine leistungsfähige und sichere Kommunikationsinfrastruktur für industrielle Anwendungen. Gleichzeitig sind Planung, Betrieb und Optimierung solcher Netze bislang mit einem hohen technischen Aufwand verbunden. Genau hier setzt KI-AutoNet an: Ziel ist es, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Digitalen Zwillingen zu nutzen, um Campusnetze einfacher, effizienter und wirtschaftlicher zu betreiben.

Im Projekt werden die Anforderungen und Herausforderungen der Industrie systematisch erfasst. Dafür kommen unter anderem Sektorenanalysen, Workshops, Interviews und strukturierte Befragungen zum Einsatz. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in eine strategische Roadmap „Digital Twins for German Industries“ sowie in konkrete Handlungsempfehlungen für Industrie und Politik ein.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Automatisierung von Netzplanung, Netzbetrieb und Optimierungsprozessen. Gleichzeitig sollen die Komplexität und die Betriebskosten reduziert sowie die Einstiegshürden für kleine und mittlere Unternehmen gesenkt werden.

Unternehmen sind eingeladen, sich aktiv in das Projekt einzubringen und ihre Erfahrungen und Anforderungen einzubringen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die entwickelten Lösungen den tatsächlichen Bedarfen der Industrie entsprechen und den Weg für den breiten Einsatz KI-gestützter Campusnetze ebnen.

Hier gibt es weitere Infos: https://www.fokus.fraunhofer.de/de/ngni/projekte/ki-autonet.html

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