Auf der Hannover Messe 2026 wird die SmartFactory-KL präsentieren, wie softwaregesteuerte Automatisierung, KI, Open-Source-Technologien und digitale Zwillinge es ermöglichen, in Smart Factories durch einen schrittweisen digitalen Transformationsprozess flexible, menschenzentrierte und skalierbare Produktionsmethoden einzusetzen. Die Deutsche Messe AG hat im Vorfeld ein Interview mit Prof. Martin Ruskowski, Vorstandsvorsitzender der SmartFactory-KL, geführt.
Die digitale Transformation in der Fertigung ist nicht mehr nur eine Option, sondern ein entscheidender Faktor, um in einem schnelllebigen globalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Da industrielle Systeme immer komplexer werden, entwickeln sich softwaregesteuerte Automatisierung, KI und digitale Zwillinge zu wichtigen Wegbereitern für die Smart Factory.
Die SmartFactory-KL weiß bereits seit geraumer Zeit, dass ein zentrales Prinzip hinter dieser Transformation der Wandel hin zu einer softwaredefinierten Automatisierung ist. Anstatt sich ausschließlich auf Maschinen zu konzentrieren, werden moderne Produktionsumgebungen zunehmend um Dienstleistungen herum aufgebaut. Maschinen stellen Fähigkeiten bereit, interagieren intelligent miteinander und kooperieren nahtlos mit Menschen über neue Mensch-Maschine-Schnittstellen. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine entscheidende Rolle, da sie industrielle Systeme flexibler, anpassungsfähiger und menschenkompatibler macht.
Um diese Entwicklung zu beschleunigen, gewinnen Open-Source-Technologien zunehmend an Bedeutung. Offene und modulare Softwarekomponenten ermöglichen eine schnellere Übertragung industrieller Lösungen aus der Forschung in reale Produktionsumgebungen. Erste Industrieprojekte zeigen bereits, wie sich Open-Source-Software erfolgreich in operative Fertigungssysteme integrieren lässt.
Eine der grundlegenden Technologien, die diesen Ansatz ermöglichen, ist der digitale Zwilling. Durch die Erstellung einer vollständigen digitalen Darstellung physischer Anlagen – beispielsweise Maschinen – können Hersteller das tatsächliche Verhalten mit theoretischen Modellen vergleichen. So lassen sich Abweichungen frühzeitig erkennen, die Leistung optimieren und Ausfallzeiten reduzieren. Bei der Systemintegration und Inbetriebnahme liefert der digitale Zwilling alle relevanten Informationen für die Programmierung und Konfiguration, wodurch der manuelle Aufwand erheblich reduziert und die Flexibilität erhöht wird.
Wichtig zu wissen ist, dass der Weg zur Smart Factory nicht einen einzigen großen Transformationsschritt erfordert. Stattdessen können Unternehmen klein anfangen – indem sie Daten vorbereiten, Maschinen verbinden oder einzelne Komponenten integrieren – und ihre Produktionssysteme schrittweise weiterentwickeln. Eine zukunftsorientierte Architektur dient als Roadmap, die es Herstellern ermöglicht, jederzeit in das Smart-Factory-Ökosystem einzusteigen und ihre Lösungen im Laufe der Zeit zu skalieren.
Auf der Hannover Messe 2026 zeigt die SmartFactory-KL, dass die Smarte Fabrik dank dieser Technologien keine ferne Vision mehr ist, sondern eine praktische und skalierbare Realität – bereit, eine widerstandsfähige, wettbewerbsfähige und zukunftssichere industrielle Produktion zu unterstützen.
Hier geht’s zum Video: https://youtu.be/b5fg80f-NmM

