Neuste Technologien in der Anwendung – Unternehmen zeigen Beispiele

  • Mit dabei: IBM, Yaskawa, German Edge Cloud, SAMA Partners, Stäubli
  • Gestern Zukunft, heute ROI – die Modellfabrik machts möglich

Der diesjährige Innovationstag war geprägt von Praxis. Zahlreiche Mitglieder führten vor, welche Technologien sie in der SmartFactory-Community entwickelt haben und welche Rolle die einmalige Modellfabrik und die neue Systemarchitektur dabei spielt. „Dieses Jahr wollten wir Lösungen zeigen und wenig auf die Zukunft der Produktion verweisen“, so Prof. Martin Ruskowski, Vorstandsvorsitzender der SFKL. „Derzeit müssen die Unternehmen schauen, wie sie jetzt über die Runden kommen, da müssen anwendbare Optimierungen her. Und die haben wir vorgeführt.“

Digitale Fabrik und smarte Robotik – German Edge Cloud und Yaskawa nutzen die Modellfabrik
SmartFactory Referenzarchitektur ebnet Weg in die vernetzte Industrie der Zukunft

Kaiserslautern, Oktober 2025 – Mit der neuen SmartFactory Referenzarchitektur wird ein entscheidender Schritt in Richtung einer intelligenten, vernetzten und resilienten Industrie getan. Das Konzept schafft eine einheitliche Grundlage für den Datenaustausch zwischen Produktion, IT-Systemen und übergreifenden Datenräumen – und setzt damit zentrale Ziele der Initiative Manufacturing-X der Bundesregierung um.

Die industrielle Wertschöpfung steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Globale Krisen, Fachkräftemangel und steigende regulatorische Anforderungen erhöhen den Druck auf Unternehmen. Um Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft langfristig zu sichern, braucht es durchgängig vernetzte, datengetriebene Produktionssysteme. Genau hier setzt die SmartFactory Referenzarchitektur an: Sie schafft die technische Basis, um Operational Technology (OT) und Information Technology (IT) nahtlos zu verbinden und Daten sicher, interoperabel und herstellerunabhängig auszutauschen.

„Mit der SmartFactory Referenzarchitektur zeigen wir, wie Fabriken künftig denken und handeln können – vernetzt, flexibel und intelligent“, erklärt [Name Sprecher/in], [Funktion, Organisation]. „Sie ist ein praktischer Leitfaden für Unternehmen, die den Schritt in eine vernetzte Datenökonomie wagen wollen.“

Das dreischichtige Modell der Architektur – bestehend aus OT-, IT/OT-Kopplungs- und IT-Ebene – ermöglicht eine konsistente Integration von Maschinen, Edge-Geräten und Cloud-Anwendungen. Auf Basis standardisierter Technologien wie OPC UA, AutomationML und der Verwaltungsschale (VWS) wird die Grundlage für Interoperabilität, Modularität und sichere Datenflüsse geschaffen.

Darüber hinaus zeigt das Beispiel der Produktionsinsel _PHUKET, wie sich diese Prinzipien in der Praxis umsetzen lassen: Smarte Maschinen steuern sich selbst, KI-Agenten übernehmen die flexible Produktionsplanung und Daten werden über standardisierte Schnittstellen in Echtzeit verknüpft.

Die Referenzarchitektur unterstützt damit nicht nur die Ziele von Manufacturing-X und Gaia-X, sondern ebnet den Weg für datengetriebene Services, KI-Anwendungen und neue Geschäftsmodelle in der Industrie. Unternehmen profitieren von:
Höherer Effizienz durch durchgängige Datenverfügbarkeit,
Flexibilität und Resilienz durch modulare, intelligente Systeme,
Sicherung von Wissen trotz Fachkräftemangel,
und nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit in einem plattformdominierten Markt.

Mit der SmartFactory Referenzarchitektur entsteht so ein belastbares Fundament für die Transformation hin zu einer vernetzten, souveränen und zukunftsfähigen Industrie – im Einklang mit europäischen Standards und Werten.

Fragen?
Anregungen?
Ideen?
Wir freuen uns über Ihre Nachricht.